Traumatologie braucht Expertise

Jeden kann es treffen, sei es nun im Straßenverkehr, beim Sport, im Haushalt oder bei der Arbeit. Jährlich erleiden rund 35.000 Menschen in Deutschland einen schweren Unfall. Infolge extremer Gewalteinwirkung kommt es dabei nicht selten zu Verletzungen mehrerer Organe oder Organsysteme, zu Knochenbrüchen, schweren inneren Blutungen und Schockzuständen.

 

Die Versorgung eines so genannten Polytraumas gehört unbedingt in die Hände routinierter medizinscher und pflegerischer Fachkräfte. Dadurch kann die Überlebenschance des Verletzten deutlich verbessert werden. Die Erstversorgung findet meist in unserer modernen ZNA statt, die über einen perfekt ausgestatteten Schockraum und ein eigenes CT-Gerät verfügt. Zudem gibt es bei uns eine Hubschrauberlandemöglichkeit direkt vor Ort, die eine rasche Verlegung im Fall der Fälle ermöglicht.

 

Um ein reibungsloses Patientenmanagement sicher zu stellen, werden Polytraumapatienten klinisch analog ihrer antomischen Verletzungsgrade (Injury Severity Score) eingeteilt und gemäß medizinischer, evidenzbasierter Leitlinien versorgt. Ein Traumazentrum bekommt nur dann ein Gütesiegel von der DGU, wenn es unter anderem nachweisen kann, dass es innerhalb von drei Jahren mindestens 20 Schwerverletzte mit einem ISS von größer 16 behandelt hat. 

 

Um dem hohen Qualitätsanspruch, den wir an uns selbst  stellen, gerecht zu werden, stellen wir einen hohen Facharztstandard sicher. Zudem sorgen wir permanent für exzellente Qualifikation der Versorgungsteams, ausgefeilte Ausfallkonzepte, regelmäßige Fortbildungen und Schulungen wie z.B. Schockraum-Simulationstrainings.

 

Leitung

Dr. med. 
Malte Mazuch
Ärztlicher Leiter
Chefarzt Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie