Erfahrung. Kompetenz. Vertrauen.

Das Evangelische Krankenhaus Wesel ist teil des vom Ministerium für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie benannten Kooperativen Brustzentrum Wesel.

 

Aktuell wurde Chefärztin Dr. Susanne Findt die Gütequalität im Bereich der Brustchirurgie erneut von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) bescheinigt. Die fundiert ausgebildete Senologin, die über mehr als 20-jährige praktische Erfahrung in diesem Bereich verfügt, wurde erfolgreich nach Onko-Zert als Senior-Mamma Operateurin re-zertifiziert. Dabei ist dies die höchste Auszeichnungsstufe im strengen Bewertungssystem. 

 

Brustzentrum

Hauptbehandlungspartner

Zu den Akteuren im Kooperativen Brustzentrum Wesel zählen

 

Hinzu kommen unsere hausinternen Kooperationspartner in der umfassenden Betreuung onkologischer Patienten

  • Palliativstation
  • Schmerztherapie
  • Gesprächskreis für Krebserkrankte und ihre Angehörigen "Phoenix"

 

Mit dem Kooperativen Brustzentrum Wesel bieten wir den Frauen und Ärzten interdisziplinäre:

  • Risikoberatung
  • Früherkennung
  • Operative und medikamentöse Therapie
  • Nachsorge
  • Psycho-soziale Versorgung
  • Krankheitsbegleitung

Mamma Sprechstunde

Die Abteilung Gynäkologie / Senologie des Evangelischen Krankenhauses Wesel bietet gemeinsam mit der Radiologischen Gemeinschaftspraxis am Evangelischen Krankenhaus eine Mamma-Sprechstunde an. 

 

Damit bieten wir Risikopatientinnen, Patientinnen mit unklaren Befunden und Patientinnen mit Wunsch nach einer zweiten Meinung die Möglichkeit, sich bei uns vorstellen zu können:

 

  • Das Präoperative Konsil, mit dem wir jeder Patientin vor einem Eingriff eine mit dem Radiologen und dem Pathologen abgestimmte Therapieempfehlung geben wollen.
     
  • Die Präoperative Histologie, mit der wir jeder Patientin vor der Entscheidung zur Operation eine feingewebliche Diagnose ermöglichen.
  • Das Postoperative Konsil und die Onkologische Klinikkonferenz sollen für jede Patientin interdisziplinär die individuelle Folgetherapie und -nachsorge entsprechend den aktuellen Richtlinien unserer Fachgesellschaften festlegen.
     
  • Zur Onkologischen Klinikkonferenz sind alle in der Betreuung der Patientinnen engagierten Kolleginnen und Kollegen herzlich willkommen. Sie können hier ihre Problemfälle selbst vorstellen und interdisziplinär diskutieren. Die Termine erhalten Sie über das Sekretariat der Abteilung für Gynäkologie.

 

Ambulante Chemotherapie

Die Chemotherapie hat in der Behandlung der Brustkrebserkrankung einen besonderen Stellenwert. Für die Betroffenen bedeutet sie eine erhebliche Belastung, zumal wenn dies zusätzliche Krankenhausaufenthalte bedingt. 

 

Wir versuchen hier Erleichterung zu schaffen und führen die Chemotherapie wenn irgend möglich ambulant im Evangelischen Krankenhaus Wesel in unserer Therapie Einheit Onkologie (ThEO) durch.

Nebenwirkungsmanagement

Haarverlust

Eine sichtbare Nebenwirkung von Chemotherapie(n) kann Haarausfall sein. Besonders Frauen leiden darunter und würden gerne ihr normales Erscheinungsbild auch während der Behandlungphase aufrecht erhalten. Perücken und Kopftücher bieten eine Möglichkeit, kahle Stellen zu kaschieren. Damit Betroffene lernen, wie sie durch richtige Kosmetik und geeignete Kopfbedeckung besser mit der Erkrankung umgehen können, bieten wir regelmäßig die kostenfreien Seminare der DKMS bei uns an.

 

Zudem bieten wir alternativ das innovative Kopfhautkühlsystem der Firma Paxman an. Diese Methode kann wirksam sein, um dem der Chemotherapie geschuldeten Haarausfall entgegen zu wirken. Durch die konsequente Kühlung der Kopfhaut auf 19 Grad Celsius während der Behandlung, kommt es zu einer Verengung der Blutgefäße und einer reduzierten Durchblutung der Haarfollikel, insbesondere während der maximalen Plasmakonzentration des relevanten Chemotherapeutikums. Laut einer wissenschaftlichen Studie konnten 84 % aller Patientinnen, die dieses Angebot nutzten, ihr Haar frisierfähig erhalten, so der Hersteller. 

 

Wir informieren Sie gerne über das Verfahren, das bei uns im TheO angewandt wird, und wägen gemeinsam mit Ihnen Für und Wider ab.

 

Info: es handelt sich dabei nicht um eine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse.

 

 

Fatique

Völlige körperliche, emotionale und/oder geistige Erschöpfung , fehlender Antrieb, chronische Müdigkeit und bleierne Kraftlosigkeit machen vielen Krebspatientinnen während der belastenden Therpiephasen zu schaffen. 

Wir beraten Sie gerne in unserer kostenfreien komplementärmedizinischen Sprechstunde darüber, was Sie dagegen tun können. Diese findet immer mittwochs von 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr stattfindet.

 

 

Übelkeit / Hautprobleme

Bei uns kommt Aromapflege während des stationären Aufenthaltes zum Einsatz. Mit hundertprozentig naturreinen ätherischen, kaltgepressten Ölen wird versucht, die Genesung positiv zu beeinflussen. Entweder werden diese zur Verbesserung der Raumluft eingesetzt, um den Geist anzuregen und Übelkeit vorzubeugen, oder aber zur Pflege angegriffener Haut- und Schleimhautpartien.  

Leitlininen und Qualitätssicherung

Mit dem Brustzentrum wird eine hoch qualifizierte und spezialisierte Betreuung der Patientinnen des Brustzentrums gewährleistet. Neben einer gemeinsamen medizinischen Geschäftsführung soll eine abteilungsübergreifende Ausbildung durch einen Mitarbeiteraustausch stattfinden. Gleichzeitig werden regelmässige interdisziplinäre Konferenzen abgehalten, sowie eine gemeinsame Dokumentation aufgebaut. In diesen Prozess werden die niedergelassenen Ärzte mit einbezogen.

 

Neben einer einheitlichen Qualitätssicherung sollen auch die Leitlinien der Fachgesellschaften umgesetzt werden. Die gemeinsamen Ressourcen sollen besser genutzt, parallel dazu die Zusammenarbeit mit dem Westdeutschen Brustzentrum /WBC) in Düsseldorf verstärkt werden.

 

Mit der Einbeziehung der niedergelassenen Frauenärzte wird ein Behandlungs- und Nachsorgenetzwerk eingerichtet, um die Weiterbehandlung der Patientinnen nach einheitlichen Regeln zu sichern.

 

Die umfassende Versorgung der Patientinnen über die medizinische Leistung hinaus wird zum Teil schon durch Qualitätszirkel, Selbsthilfegruppen, Physio- und Schmerztherapie sowie durch prothetische Versorgung sichergestellt. Darüber hinaus ist als Ergänzung die Einrichtung einer psychoonkologischen Betreuung geplant.

Diagnostik

Mammographie / Mammasonographie

Die Mammographie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung, mit der Veränderungen in der Brust sichtbar gemacht werden könne, schon bevor diese tastbar sind. Die Strahlendosis w#hrend dieser Utnersuchung ist durch mondernste Technik minimal.

Zusammen mit der Mammasonographie ist sie das Mittel der Wahl zur Diagnostik von Brustkrebs. 

 

Durchführung: Für die Mammographie wird ihre Brust zwischen Röntgenröhre und Filmtisch gelegt und vorsichtig zusammengedrückt. Von jeder Brust werden in der Regel zwei Bilder angefertigt. 

 

 

Diese Mammasonographie, eine Ultraschalluntersuchung stellt die wichtigste Ergänzungsuntersuchung zur Mammographie dar.

 

Anhand von Ultraschallwellen lässt sich unterscheiden, ob es sich bei einer mammographisch nachweisbaren Veränderung oder bei einer tastbaren Gewebsverdichtung um einen festen oder flüssigkeitsgefüllten Knoten - einer so genannten Cyste - handelt. 


Die Sonographie wird besonders häufig bei jungen Frauen angewandt und bei Frauen mit sehr strahlendichtem Brustgewebe. Voraussetzung für eine optimale Untersuchung sind High-End Geräte, die eine hohe Bildqualität bieten. 

 

Zusätzlich wird bei Brustkrebserkrankungen eine Oberbauchsonographie als Staginguntersuchung zum Ausschuss von Metastasen in der Leber durchgeführt.

Computertomographie (CT) / Magnetresonaztomografie (MRT)

Mittels Computertomographie können Schnittbilder des Körpers erstellt werden. 

 

Eine CT Thorax gehört im Brustzentrum Wesel zur Routineuntersuchung zum Ausschluss von Lungenmetastasen.

 

Für die Untersuchung sollten Sie nüchtern sein. Außerdem ist ein aktueller Kreatininwert erforderlich.

 

 

MIttels Magnetresonanz- oder auch Kernspintomografie können Organe detailliert dargestellt und viele krankhafte Veränderungen sichtbar gemacht werden.

 

Anders als bei der Computertomogrfie und Röntgenaufnahmen ist man keiner Strahlenbelastung ausgesetzt.

 

Die MRT-Bilder sind sehr detailgenau, so dass auch kleine Veränderungen nachgewiesen werden können. Zusätzlich können Aufnahmen in jeder gewünschten Körperebene – also nicht nur quer durch den Körper, sondern auch längs und schräg angefertig werden. In vielen Bereichen ist die MRT aktuell das bildgebende Verfahren, welches krankhafte Veränderungen am deutlichsten sichtbar machen kann.

 

Skelettszintigraphie

Zum Ausschluss von Metastasen findet eine Skelettszintigraphie statt.  Bei diesem nuklearmedizinisches Verfahren wird eine schwach radioaktive Substanz in die Armvene gespritzt. Diese Substanz reichert sich in eventuell vorhandene Knochenmetastasen an. 


Die Strahlung der injizierten Substanz ist nur schwach radioaktiv und wird zügig wieder über die Nieren ausgeschieden, daher besteht keine Gefahr für Sie oder Ihre Umwelt. Zur Sicherheit sollten Sie in den ersten 24 stunden nach der Injektion den Kontakt mit Schwangeren meiden.

 

Biopsien

Mit Hilfe einer Probeentnahme kann die Gut- oder Bösartigkeit eines Tumors festgestellt  und die weitere Behandlung festgelegt werden. Die Gewebeproben werden mit einer dünnen Nadel aus dem verdächtigen Bezirk der Brust gewonnen und unter dem Mikroskop des Pathologen untersucht. Sie geben z.B. Aufschluss über die Hormonempfindlichkeit der Gewebeprobe und das Grading, das heißt, welcher Tumorgrad vorliegt.

Nach der Biopsie ist es wichtig, einen gutsitzenden BH zu tragen und bei Entwicklung eines Hämatoms die Brust kühlen.

 

Folgende Biopsien sind möglich:
 

High-Speed-Stanze

Nach örtlicher Betäubung werden mehrere feinste Gewebezylinder aus dem auffälligen Brustgewebe entnommen und zur pathologischen Begutachtung weiter gegeben. Das Ergebnis liegt innerhalb von 24 Stunden vor.

 

Sterreotaktische Biopsie

Die stereotaktische Biopsie wird zur Diagnostik und zur Therapie eingesetzt. Sie ist eine minimalinvasive Biopsiemethode zur Klärung verdächtiger Bezirke im Brustdrüsengewebe unter mammographischer Kontrolle. Sie dient der Abklärung von Mikrokalk.

 

Herzecho

Eine Herzechokardiographie ist eine Ultraschalluntersuchung des Herzens in Aktion. Die Untersuchung kann in Ruhe und unter Belastung - als sogenanntes Stress-Echo - durchgeführt werden und gibt Aufschluss über kardiale Erkrankungen.

 

Die Herzechokardiographie wird vor bestimmten Chemotherapien zum Ausschluss von Herzerkrankungen durchgeführt. 

 

Hormonrezeptoren

Bestimmte Hormone sind für manche Tumoren wachstumfördernd. Die Krebszellen vermehren sich schneller, je mehr dieser Hormone angeboten werden.

 

Manche Tumorzellen haben so viele Empfangsstellen für Hormone, dass sie mit einer Hormontherapie längere Zeit „ausgetrocknet“ werden können. Sie werden dann als „Rezeptor positiv“ bezeichnet.

 

ER+   Östrogenrezeptorpositiv (Zellen reagieren auf Östrogen)
ER-    Östrogenrezeptornegativ (Zellen reagieren nicht auf Östrogen)

PR+   Progesteronrezeptorpositiv (Zellen reagieren auf Progesteron)
PR-    Progesteronrezeptornegativ (Zellen reagieren nicht auf Progesteron)

 

Insgesamt sind zwischen 60 und 80 Prozent aller Mamma-Karzinome östrogenabhängig.

 

 

Therapien

Umfassend und individuell

Gemeinsam mit Ihnen entscheiden wir in unserem Brustzentrum, welche Therapie angewendet wird. 

 

Dafür sind viele Vorinformationen nötig, unter anderem
 

  • Lage und Größe des Tumors 
  • Befunde der Staginguntersuchungen zum Ausschluss von Metastasen
  • Ergebnisse der Stanzbiopsie, die  darüber Aufschluss geben ob der Tumor hormonabhängig ist und auf eine Antikörpertherapie anspricht 

 

Nach Vorliegen aller Untersuchungsergebnisse besprechen wir jeden Befund in der Interdisziplinären Tumorkonferenz vor. Jede Patientin erhält dann eine individuelle Therapieempfehlung, die sich auch nach ihrem Alter, der Art des Tumors und ihren individuellen Wünschen richtet.

Komplementäre Angebote

Fast jede Patientin hat während oder nach ihrer empfohlenen Therapie das Bedürfnis selbst etwas für sich – für Seele und Körper zu tun. Der Markt an alternativen oder ergänzenden Therapien ist groß und kaum zu überschauen. Vielfach fehlen qualifizierte Studien, die über den Nutzen der zusätzlichen Therapien Aufschluss geben. Manches ist teuer und wenig sinnvoll.

Folgende ergänzende Therapien bringen laut aktueller Studien gute Ergebnisse und werden deshalb vom Brustzentrum Wesel empfohlen:
 

  • Sportliche Betätigung , idealerweise 30 Minuten täglich
  • Eine fettarme vollwertige Ernährung
  • Ein ausgeglichenes Seelenleben z.B. durch psychoonkologische Betreuung oder intensive Gespräche und Kontakte mit Partnern, Familie und Freundeskreis
  • Eine zusätzliche Selensubstitution

 

Forscher des Brigham and Women`s Hospital und der Harvard Medical School haben herausgefunden, dass eine Gewichtszunahme von 9,9 Kg während der Wechseljahre das Risiko an Brustkrebs zu erkranken bei Frauen um 18 Prozent erhöht. Eine Gewichtsreduktion um die gleiche Summe verminderte dagegen das Risiko um 57 Prozent.
 

Um Brustkrebs vorzubeugen wird von der Krebshilfe ein regelmäßiges sportliches Training empfohlen. Besonders wichtig ist es den Body-Mass-Index in jedem Alter im Normbereich zu halten. Fördern kann man dies durch viel Bewegung und eine ausgewogene und kalorienarme Ernährung.


Deshalb haben wir folgende Empfehlungen für Sie 
 

  • Ernähren Sie sich ausgewogen, vollwertig, vitaminreich und fettarm. Bevorzugen Sie frisches Obst und Gemüse.
  • Essen Sie wenig Fleisch
  • Normalisieren sie Ihr Körpergewicht (BMI 18 – 25).
  • Verzichten Sie auf Nikotin und übermäßigen Alkohol.
  • Leben Sie aktiv, mindestens 30 Minuten sportliche Aktivität täglich

 

Kunsttherapie

In der Kunsttherapie werden die kreativen Möglichkeiten der Patienten zu Geltung gebracht. Im freien Umgang mit Formen und Farben können Emotionen Ausdruck finden, die sich den Worten oft verschließen. Mit dem Angebot "Kunsttherapie" möchte das Evangelische Krankenhaus Wesel seinen Patienten Hilfe und Unterstützung bieten, um Krankheiten besser bewältigen zu können. Positive Gefühle wie Hoffnung, Zuversicht und Vertrauen in die eigene Kraft werden dadurch geweckt und gestärkt. Das Malen und das Betrachten der Bilder kann inspirieren, beleben und beim Heilungsprozess helfen. Schöpferische Kraft besitzt jeder Mensch und gerade in Krisen- und Krankheitszeiten kann diese Kraft uns hilfreich sein.

 

Das Projekt wird durch den Förderkreis Evangelisches Krankenhaus Wesel e. V. unterstützt.

 

Das Angebot der Kunsttherapie richtet sich in erster Linie an Menschen, die an Krebs erkrankt sind. Interessierte können auf Anfrage - sofern Plätze frei sind - gerne teilnehmen. Der Kunsttherapie-Raum steht sowohl den Patienten, als auch interessierten Teilnehmern zur Verfügung. An Tischen, der Staffelei oder auch an der Wand wird gemalt und gezeichnet. Plastische Arbeiten und Collagen entstehen hier. Das Material wie Pinsel, Stifte, Kreiden und Farben wird ebenso wie Papier und Ton bereit gestellt. Inhalt und Form seiner Darstellung bestimmt jeder Teilnehmer selbst. Es kann aber auch nach vorgegebenen Themen gearbeitet werden. Vorerfahrungen oder künstlerische Begabungen werden von den Teilnehmern nicht erwartet.

 

Die Kunsttherapie findet jeden 1. und 3. Dienstag in der Zeit von 16.00 Uhr - 18.00 Uhr im Kunsttherapieraum - Konferenzraum (EG), Evangelisches Krankenhaus Wesel statt.

Es wird in kleinen Gruppen von  max. sechs - acht Personen gearbeitet.

 

Die Leitung der Gruppe hat Barbara Lübbehusen übernommen, die seit 2006 als freiberufliche Kunsttherapeutin in Krankenhäusern tätig ist.

Worshops und Kurse

Kosmetikkurse

Unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe: Sich wohler fühlen durch gutes Aussehen“ bietet DKMS LIFE bereits seit vielen Jahren spezielle Kosmetikseminare an, um krebskranke Patientinnen in deren Heilungsprozess zu unterstützen.

 

Regelmäßig findet ein solches neunzigminütiges Mitmachprogramm im Evangelischen Krankenhaus Wesel statt.

 

Gerade bei einer Krebserkrankung sind die Folgen der Chemo- oder Strahlentherapie oft deutlich erkennbar. Häufig leiden die Patientinnen unter Haar- und Wimpernverlust oder auch Hautirritationen. Eine speziell geschulte Kosmetikexpertin gibt den Teilnehmerinnen Tipps und praktische Anleitungen, wie Frau sich mit professioneller Gesichtspflege und perfektem Make-up behelfen kann. In entspannter Atmosphäre können alle Kosmetikartikel ausprobiert werden. Denn, schön sein tut gut, steigert das Selbstwertgefühl, schenkt neue Lebensfreude und hilft so die Lebensqualität zu verbessern.

 

Beginn ist jeweils um 14.00 Uhr. Maximal können zehn Frauen teilnehmen. Informationen und Termine sowie telefonische Anmeldung unter 0281/106-2710 ist erforderlich.

 

Die Teilnahme ist kostenlos, das Material wird von DKMS LIFE zur Verfügung gestellt. Jede Teilnehmerin erhält zudem eine Tasche mit Kosmetikprodukten.

Männerstammtisch

Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jede achte bis zehnte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Diese Erkrankung hat auch auf den Partner Auswirkungen. Er muss sich seinen Fragen aber auch Ängsten und Bedürfnissen stellen. Ein Ort, all dies zur Sprache zu bringen, ist der Stammtisch für Männer, deren Frauen an Brustkrebs erkrankt sind. Dazu lädt regelmäßig das kooperative Brustzentrum Wesel ein. Die Idee dazu entstand beim Brustkrebs-Infotag im November 2012.


In intimer und zugleich entspannter Atmosphäre stehen Experten bereit, um Fragen zur Medizin und zum Umgang mit dem Brustkrebs zu beantworten. Der geschützte Raum bietet Männern die Gelegenheit, sich unter anderem über Therapien und Befunde zu informieren. Darüber hinaus gibt es Empfehlungen für das partnerschaftliche Miteinander unter dem Eindruck der Krebserkrankung. Dazu zählen: Strategien, die Angst vor dem Verlauf der Erkrankung realistisch einzuschätzen und auszuhalten; das Erkennen hilfreicher


Die Teilnahme am Stammtisch, ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Aktuelle Termine erfragen Sie bitte bei
 

Servicestelle Tumorzentrum Wesel
Patricia Weißenfels
Tel. (02 81 ) 106 - 30 40   

tumorzentrum@evkwesel.de

 

Sport in der Krebsnachsorge

Sport in der Krebsnachsorge dient zunächst der Verbesserung von noch vorhandenen Funktionseinschränkungen bei Krebspatientinnen und -patienten und der Steigerung der allgemeinen Fitness. Darüber hinaus hilft der Sport in einer so speziellen Gruppe aber auch dabei, sich gegenseitig zu unterstützen, die Beeinträchtigungen nach einer Krebserkrankung besser zu meistern.

 

Mit diesem Sportangebot, das Bewegungsspiele, gezielte Gymnastik, Ausdauerschulung und Entspannungsformen umfasst, sollen Krebspatientinnen und -patienten angesprochen werden, die nach ihrer Erkrankung die Freude an der Bewegung, neuen Lebensmut und neues Wohlbefinden wiedererlangen möchten.

 

In der Gruppe soll ein Gemeinschaftsgefühl entstehen, das jedem Mitglied Halt und Unterstützung durch die Sportkameradinnen und -kameraden gibt. Auch für die geschulte Übungsleiterin ist dies mehr als eine reine Sportgruppe. Sie hat vielmehr eine „Lotsenfunktion“ inne, berät die Patienten in unterschiedlichen Fragestellungen, hört zu und vermittelt gezielt Informationen.

 

Ablauf und Inhalte 

  • Gezielte Gymnastik zur Verbesserung der Beweglichkeit
  • Ausdauerübungen
  • Entspannungsübungen wie z.B. Körpermassagen oder Fantasiereisen
  • Gruppenspiele mit Kleingeräten, Bällen zur Stärkung des Gruppengefühls

 

Ziele 

  • Verringerung oder Aufhebung von Bewegungseinschränkungen
  • Ermutigung finden 
  • Gesundheit lernen und dadurch positiv die Krankheit zu beeinflussen
  • Förderung der eigenen Körperwahrnehmung
  • Stärkung von Herz-, Kreislauf- und Immunsystem
  • Hilfe zur Krankheitsbewältigung, d.h. Hilfe zur Selbsthilfe
  • Verringerung der Beschwerden, z.B. durch das „Fatigue-Syndrom“
  • Rückgewinnung von Körper- und Selbstbewusstsein und Leistungsfähigkeit
  • Abschwächung von Nebenwirkungen der Therapien

 

Informationen zum fortlaufenden Kurs im Visalis Therapiezentrum Niederrhein.

 

 

Leitung

Dr. med.
Susanne Findt
Ärztliche Leitung
Cherärztin Abteilung Gynäkologie / Senologie

Brustzentrum / Sekretariat
Miriam Schwarz

Tel: (02 81) 106 - 30 50
Fax: (02 81) 106 - 30 49


gynaekologie@evkwesel.de

 

Gesundheits- event