Auf dem Weg der Besserung

Im Verlauf des stationären Aufenthaltes zeichnet sich ein möglicher Termin für die Entlassung in der Regel ab. Dieser ist abhängig vom Krankheitsbild, des Befindens und eventuell noch ausstehender Untersuchungsergebnisse. Nach Möglichkeit teilt der behandelnde Arzt den Entlassungstermin mindestens einen Tag vorher mit, damit Angehörige oder Freunde rechtzeitig informiert werden können und alles für eine eventuell notwendige ambulante Weiterbetreuung in die Wege geleitet werden kann.

 

Sollte eine häusliche Betreuung durch einen ambulanten Pflegedienst notwendig sein, oder aber eine vorübergehende Kurzzeitpflege in Anspruch genommen werden, unterstützen unsere Sozialen Dienste gerne bei der Organisation.

 

Natürlich versuchen wir, den Aufenthalt so kurz wie möglich zu halten, weshalb eine Entlassung durchaus auch am Wochenende stattfinden kann.

 

Check Out

Vor dem Auschecken gilt es, folgendes zu überprüfen:

  • Habe ich auch nichts vergessen?
  • Habe ich noch Wertgegenstände im Safe deponiert?
  • Habe ich mir das Restgeld von meiner Telefonkarte auszahlen lassen?

 

Der Check-Out sollte bis 9.30 Uhr erfolgen, damit reibungslos die Auf- und Vorbereitungsmaßnahmen für die nachfolgende Belegung durchgeführt werden können. 

 

Ein leckeres Frühstück wird am Entlassungstag selbstverständlich noch serviert.

Ärztliches Entlassungsgespräch

Alles was relevant für die Zeit nach dem stationären Aufenthalt ist, kommt beim ärztlichen Entlassungsgespräch aufs Tableau. So beispielweise Hinweise zum aktuellen körperlichen Zustand, zur weiteren Medikation, oder aber Verhaltensregeln im Rahmen der weiteren Genesungsphase.

 

Zudem wird bei Entlassung ein Kurzbrief für den weiterbehandelnden Arzt ausgehändigt, der die wichtigsten medizinischen Fakten und Informationen enthält. Dieser sollte bei dessen nächster Konsultation unbedingt mitgebracht werden. Gelegentlich kann es vorkommen, dass zum Entlasszeitpunkt noch nicht alle Unterlagen vorliegen, und diese entsprechend erst zu einem späteren Zeitpunkt abgeholt werden können. Wartezeiten können in unseren gemütlichen Aufenthaltsräumen oder in unserem schonen Park überbrückt werden. Das Gepäck kann derweil im Eingangsfoyer im Schließfach sicher verwahrt werden.

 

Der behandelnde Arzt wird Sie übrigens auch über mögliche nachstationäre Behandlungstermine im Krankenhaus informieren, die dann in aller Regel in der Ambulanz der jeweiligen Fachabteilung durchgeführt werden.

Gesetzliches Entlassmanagement

Bereits bei der Aufnahme ermitteln wir individuelle Bedarfe, die eventuell bei Entlassung notwendige Maßnahmen nach sich ziehen könnten und informieren intern die relevanten Stellen.

 

Im Rahmen des Entlassprozesses und zur Sicherstellung einer reibungslosen Anschlussversorgung, kann es unter Umständen erforderlich sein, dass Kontakt mit externen Stellen aufgenommen werden muss (z. B. mit Hausärzten, Krankenkassen, Sanitätshäusern...).

 

Unser Entlassmanagement basiert auf einer ganzheitlichen Sichtweise sowie klar definierten Qualitätsstandards und berufsethischen Prinzipien. Um gesetzeskonform zu agieren, ist die schriftliche Einwilligung der Patienten, dass zu diesem Zweck Daten an Dritte übermittelt werden dürfen, erforderlich. 

 

Eine solche Einwilligungserklärung erhalten Sie bereits bei Aufnahme zur Unterzeichnung.

 

Bei Rückfragen zum Entlassmanagement kontaktieren uns insbesondere nachbehandelnde Ärzte und Einrichtungen gerne 

von

Mo - Fr von 9:00 Uhr - 19.00 Uhr

bzw.

Sa / So / Feiertag von 10:00 Uhr - 14:00 Uhr

unter Telefon (02 81) 106 - 59 80