Rein ins Krankenhaus

Keiner geht gerne ins Krankenhaus - dessen sind wir uns bewusst. Deshalb versuchen wir stets, unseren Patientinnen und Patienten einen möglichst angenehmen Aufenthalt zu bieten. Zu Beginn müssen jedoch leider einige Formalitäten erledigt werden.

 

Der erste Weg führt in unseren zentralen Aufnahmebereich - kurz ZAB - zur Durchführung der administrativen und pflegerischen Aufnahme. Hier werden geplante Aufenthalte und Operationen terminiert und am Tag der Aufnahme die persönlichen Daten erfasst. Hier, oder in der Zentralen Notaufnahme (ZNA), oder auf Ihrer Station erfolgt auch das pflegerische Aufnahmegespräch. Dabei werden Ihnen dann auch sämtliche Unterlagen, die für den Aufenthalt benötigt werden, ausgehändigt. 

 

Selbstverständlich können auch Ihre Angehörigen oder Bekannten die Patientenaufnahme zur Anmeldung aufsuchen, wenn Sie selbst dazu nicht in der Lage sind.

 

Auch ein eigener Telefonanschluss am Bett kann im ZAB angemeldet werden. Zudem besteht hier die Möglichkeit die gesetzliche Eigenbeteiligung zu entrichten.
 

Regelleistung

Die reguläre Unterbringung erfolgt in einem Drei-Bett-Zimmer. Alle medizinischen und pflegerischen Betreuungsleistungen, mit deren Hilfe wir Ihre Genesung fördern möchten, sind hier inbegriffen. Die Kosten für diese Regelversorgung werden vollständig von den Kostenträgern (gesetzliche Krankenkassen) übernommen.

 

Unser Tipp:  Informieren Sie sich auf jeden Fall über die Möglichkeit, unsere Wahlleistungen in Anspruch zu nehmen - auch wenn Sie nicht über einen privaten Kostenträger zusätzlich versichert sind. In manchen Lebenssituationen braucht man einfach mal vielleicht etwas mehr Komfort, Service, Privatsphäre oder Ruhe.

Auf Station

Neue Patientinnen und Patienten werden auf Station herzlich vom Pflegeteam empfangen und auf das Zimmer begleitet.

 

In einem pflegerischen Aufnahmegespräch erklärt eine Pflegekraft den Ablauf der nächsten Tage. Im Verlauf dieses Gesprächs wird auch der Gesundheitszustand aus pflegerisch-relevanter Perspektive erfasst.

 

Am Aufnahmetag findet eine Untersuchung durch den zuständigen Stationsarzt statt. Dabei werden Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme und aktuelle Beschwerden thematisiert (Anamnese) und gegebenenfalls Röntgenbilder oder Laborwerte beurteilt.

Eigenbeteiligung

Für alle Patienten ist bei einem Krankenhausaufenthalt eine Selbstbeteiligung gesetzlich vorgeschrieben. Diese Zuzahlung liegt zur Zeit bei 10 Euro für maximal 28 Kalendertage pro Jahr. Die Quittung über diese Zuzahlung ist gut aufzubewahren. Dadurch kann eine doppelte Berechnung der Selbstbeteiligung bei einem späteren Krankenhausaufenthalt vermieden werden.

Persönliche Daten

Patienten, die stationär aufgenommen werden, erhalten ein so genanntes Identifikationsarmband. Dieses soll während der gesamten Zeit des Krankenhausaufenthaltes am Handgelenk verbleiben. Von diesem Armband können Informationen, wie Name, Vorname, Geburtsdatum und Patientennummer abgelesen werden. Damit liefert es einen enormen Beitrag für mehr Sicherheit im Stationsalltag.

Hier sind Informationen zum Thema Datenschutz bzw. "Umgang mit ihren persönlichen Daten" hinterlegt.

 

Bereits bei Aufnahme werden Patienten gebeten, eine Einwilligungserklärung zu unterzeichnen, die die Weiterleitung von persönlichen Daten an Dritte (z. B. mit Hausärzte, Krankenkassen, Sanitätshäuser...) im Rahmen des gesetzlichen Entlassmanagements erlaubt.