Ruhiger Tiefschlaf

Ein großes Fachärzte- und Fachpflegeteam kümmert sich vor einem chirurgischen Eingriff behutsam um jeden Patienten. Dabei kommt dem präoperativen anästhesiologischen Aufklärungsgespräch eine besonders große Bedeutung zu.

 

Rund 6.500 Operationen werden heute von unserer Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin mit schonenden Verfahren und permanentem Monitoring begleitet. Dafür bieten wir alle gängigen Methoden der Voll-, Teil- und Regionalanästhesie an. Zudem halten wir spezielle Angebote, wie z. B. die Periduralkatheteranästhesie,vor. Dabei wird ein Betäubungsmittel in den Wirbelkörperkanal des Patienten gespritzt, damit dieser in/ab einer bestimmten Region nichts mehr spürt. Um dem Erkrankten Nervosität und Angst zu nehmen - schließlich ist man bei dieser Narkoseart ja bei vollem Bewusstsein - erfolgt in der Regel eine Sedierung. 

 

Schmerzausschaltung und permanente Überwachung von Vitalfunktionen, Kreislauf, Atmung, Ausscheidung und Stoffwechsel stehen bei allen Narkosearten im Vordergrund. Postoperativ stehen bei den Tiefschlafspezialisten der so genannten Holding-Area die Themen Delirmanagement und Schmerzfreiheit ganz oben auf der Agenda. Im Aufwachraum, und gegebenenfalls auch noch auf der Station, kommen Schmerzmittelpumpen sowie Katheter zur gezielten Schmerzausschaltung in den Extremitäten zur Anwendung. Speziell geschulte Pain-Nurses achten auf das Wohl frisch operierter Patienten.

 

Ärztliche Leitung

Dr. med.

Joachim Große

 

Facharzt für Anästhesiologie 

und Intensivmedizin

Pflegerische Leitung

Nicole Liersch

Fachkrankenpflegerin für Anästhesie- und Intensivpflege

Holding-Area/

Aufwachraum

Tel.: (02 81) 106 - 23 15